Chronik des Kirchenchores

 

 

Es war im Jahre 1873, als Herr Pfarrer Mathias Josef Lehmen aus Waldesch unsere Pfarrei übernahm. Unser Chronist vermerkte, dass die Bevölkerung in banger Erwartung einige hundert Meter vor dem Ort Aufstellung genommen hatte und dort auf den neuen Herren wartete, um ihn gebührend zu empfangen.

Alsbald kam eine Droschke in Sicht, der ein mittelgroßer Herr mit verbundenem Kopf entstieg. Die Erklärung war, dass die Pferde des Fuhrwerks durchgegangen waren, was zu einem Unfall führte. Dass dieser Pfarrer Lehmen zwar am Kopf verletzt, jedoch keineswegs auf den selben gefallen war, kann man an einigen Dingen erkennen, die noch heute in unserer Gemeinde bestand haben und auf sein Wirken zurückzuführen sind.

Nach seinem Amtsantritt, führte er beispielsweise den Kirmesmontagsumzug der Junggesellen ein, dessen Brauch heute noch traditionell fortgeführt wird.

In Urmersbach wurde er auf einen jungen, musikalisch begabten Schneidersohn mit Namen Anton Severin aufmerksam und ließ diesen zu seinem Küster und Chorleiter ausbilden.

Anton Severin gründete dann gemeinsam mit seinem Bruder Johann und einigen anderen jungen Leuten aus Düngenheim und Urmersbach, im Jahre 1874, den Kirchenchor.

Sonntags wurden einfache Messen aus dem Gesangbuch und an Feiertagen festlicher Choral gesungen. Unter den Sängern war gutes Stimmmaterial herauszuhören, der Chronist vermerkte wörtlich: “Es konnte sich sogar der 1. Tenor rühmen, das hohe C zu Tage zu bringen“, was wir heute bisweilen nicht verzeichnen können. 

Pfarrer Lehmen blieb über 30 Jahre lang in Düngenheim und hat hoffentlich oft seine Freude am Chor gehabt.

 

1906 gestaltete Hauptlehrer Nell, der als Küster und Chorleiter unter Pfarrer Anton Stadler tätig war, den Chor um. Es wurde ein Harmonium angeschafft und besagter Nell war fortan auch als Organist tätig.

In unserer Chronik heißt es, dass Lehrer Nell den Chor auf eine Höhe brachte, welches er sich mit einem aus der Stadt messen konnte.
Man weiß zwar heute nicht mehr um welche Stadt es sich handelt, dass jedoch unser Nachbarort hier nicht gemeint ist, erscheint uns als sicher.
In dieser Zeit wird auch erstmals der jährlich stattfindende Familienabend des Chores erwähnt.

 

  • Familienabend 1988
  • Familienabend 1988
  • Familienabend 1988

Mit dem 1. Weltkrieg folgte eine schlimme Zeit für den Kirchenchor. Von 28 Sängern zogen ganze 25 ins Feld.
Die Gemeinde musste in den Messen nun selber singen.

Weil Lehrer Nell wegen politischer Ereignisse suspendiert wurde, übernahm Herr Jakob Bröhling aus Düngenheim, unter Pfarrer Nikolaus Fey der von 1912 bis 1922 in unserer Pfarrei tätig war, die Leitung des Chores.

Nur wenig später übergab man Herrn Heinrich Görgen aus Königsfeld den Taktstock. Er war zwar, wie es heißt, ein Meister an der Orgel, jedoch mit dem Chor vermochte er nicht umzugehen.

 

Im August 1922 kam Herr Pfarrer Nussbaum in unsere Pfarrei und der Düngenheimer Herr Josef Emmerich wurde zum Chorleiter und Organisten ernannt. Auf seine Initiative hin, wurden auch erstmalig inaktive Mitglieder in den Chor aufgenommen. Als Landwirt konnte er jedoch die Werktagsmessen nicht immer begleiten und es wurde mit Herrn Mathias Krämer aus Kranzdorf ein gelernter Küster und Organist angestellt. Dieser dirigierte von 1927 bis 1929 unseren Chor.

In den Jahren 1929 bis 1933 oblag die Chorleitung Herrn Mathias Monshausen aus Landscheid. Er muss wohl ein recht attraktiver Mann gewesen sein, denn wie es hieß, flogen ihm die Herzen vieler Sängerinnen zu. Aber keine gefiel ihm wohl so recht und so verließ er den Chor, um in seiner Heimatgemeinde die Organistenstelle anzutreten.

Zwischenzeitlich war 1932, in unserer Pfarrkirche, die erste Kirchenorgel installiert worden.

  • Kirchenchor im Jahre 1930

Von 1933 bis 1938 leitete Herr Willi Schwall aus Düngenheim den Chor.

Dieser war wohl ein recht humorvoller Mensch. Man erzählt sich noch heute, dass er am Ende einer Messe einen damals recht bekannten Schlager in sein Orgelspiel einbaute, was ihm natürlich jede Menge Ärger mit Herrn Pastor Nussbaum einbrachte.

 

Der frühere Chorleiter Herr Josef Emmerich übernahm den Chor nach 1938 erneut, jedoch machte der 2. Weltkrieg eine vernünftige Chorarbeit fast unmöglich.
Der Chor bestand fast nur noch aus Mädchen, die aber bemüht waren die schöpferische Arbeit fortzuführen.

An Allerheiligen 1945 erklang zum ersten Mal nach sechs Jahren wieder eine mehrstimmige Messe.

 

Erstmals nach dem Krieg, wurde 1947 die alte Tradition des Familienabends im Saale Spitzley wieder aufgenommen. Hierfür wurden Volksweisen, Heimatlieder, Einakter und lustige Quartette eingeübt.

1949 musste Pfarrer Nussbaum wegen Krankheit seine Pfarrstelle aufgeben.

 

Im April 1951 kam Herr Peter Zimmer als Pastor in unsere Pfarrei. In seiner Antrittsrede betonte er, als Präses des Chores werde er diesem seine volle Aufmerksamkeit schenken, und er nahm diese Aufgabe sehr genau.

In Urmersbach gründete er damals sogar einen eigenen Kirchenchor, der sehr viel Sangeskraft besessen haben muss.

Er hielt dort die Proben ab und dirigierte den Chor am liebsten selbst. Dafür ließ er sich auch schon mal einen anderen Priester kommen, der für ihn die Messe hielt.

 

1954 wird in der Chronik erstmals vermerkt, dass auch verheiratete Frauen im Chor verbleiben durften. Eine Tatsache, der wir heute das weitere Bestehen unseres Chores in dieser Form zu verdanken haben.

Im August 1954 verstarb unser 1. Vorsitzender Herr Heinrich Schwall. Seit dem Jahr 1898, also 56 Jahre, war er Mitglied des Kirchenchores und seit rund 40 Jahren in dessen Vorstand aktiv. In eben dieser Zeit hat er stets die Belange der Chorgemeinschaft vertreten. Am Cäcilienfest im November wurde Herr Klaus Wissen zum 1. Vorsitzenden gewählt, zusätzlich fungierte er weiterhin als Schriftführer.  

 

Im Januar 1958 verließ Herr Pfarrer Zimmer unsere Pfarrgemeinde und im Mai desselben Jahres kam Herr Pfarrer Bruchhäuser.

1959 verstarb Herr Josef Emmerich, der bis dahin über zwanzig Jahre lang unser Dirigent war. "Er sollte uns ein Vorbild in Treue und Ausdauer sein", vermerkte damals der Chronist.
Sein Nachfolger wurde Heinz Lohn, der sein Musikstudium in Trier beendet und schon längere Zeit beim Orgelspiel ausgeholfen hatte.

Zu Spannungen zwischen Pastor Bruchhäuser und dem Kirchenchor kam es bereits kurz nach dessen Amtsantritt, zu Beginn der sechziger Jahre. Der Schriftführer Herr Klaus Wissen vermerkte: "Das alte Jahr man 1963 schrieb, gering ist, was in guter Erinnerung blieb“

Die Unstimmigkeiten mit Herrn Pastor Bruchhäuser nahmen dermaßen zu, dass ein Zusammenarbeiten fast unmöglich wurde. Trotz Protesten von Chor und Pfarrgemeinde ließ er im Jahr 1965/66 die Orgel und die Empore in unserer Pfarrkirche St. Simeon abreißen. Als Grund hieß es: “Pilzbefall“. Nun war der Chor um seinen Stamm- und Sangesplatz gebracht worden.

Zu Ende des Jahres 1969 kam Herr Pater Michael Geishecker in unsere Pfarrei. Ihm ist  es gelungen, die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchores Düngenheim und des Kirchenchores Urmersbach zu einem gemeinsamen Neuanfang zu Motiveren. Fortan hieß es: “Kirchenchor St. Cäcilia Düngenheim-Urmersbach“. Dank der Beliebtheit Pastor Geisheckers, gelang es dem Chor neue Mitglieder zu gewinnen. Es wurde auch ohne Orgel wieder gesungen.

Anfang des Jahres 1971 löste Herr Pfarrer Johannes Schüller Pater Michael Geishecker ab. Mit dem Chor ging es weiterhin bergauf und wenn sich am Übungsabend, so gegen 21:00 Uhr, die Tür zum Jugendheim öffnete, war es Pastor Schüller der unsere Chorprobe besuchte. Man kann sich nicht an viele Abende erinnern, an denen er sich nicht noch zu uns setzte.

Zum Kirmesfest im Jahre 1976 wurde dann in einem festlichen Hochamt unsere neue Kirchenorgel eingeweiht.

 

  • Einführung von Pfarrer Schüller im Jahre 1971
  • Kirchenchor 1983

 

 

Im Alter von knapp 75 Jahren ging Herr Pastor Schüller, nach 21 jähriger Tätigkeit in unserer Pfarrei, in seinen wohlverdienten Ruhestand. Mit einem Hochamt und anschließendem Festakt, zu Ehren des allseits beliebten Priesters, wurde dieser am 30.06.1992 gebührend verabschiedet.
Die Pfarrei Düngenheim-Urmersbach wurde zum 01.07.1992 auf Herrn Pastor Jürgen Roos, der bereits seit dem Jahr 1984 in Kaisersesch tätig war, übertragen.

Wenn man Herrn Pastor Roos nach einer feierlichen Messe fragte, wie ihm denn der Gesang gefallen hätte, pflegte er stets zu sagen: "Nun, es hat heute wieder wunderbar geklungen, aber wenn man's genau nimmt, habe ich ja in beiden Ohren ein Hörgerät und verstehe daher alles nicht so gut"

 

Im Juni 1995 trat Herr Pastor Roos von seinem Kirchenamt zurück. In der Vorabendmesse des 24.06.1995 erklärte er: "Ich werde heiraten"

Für ein Jahr übernahm Herr Pastor Drescher aus Kaifenheim unsere Pfarrgemeinde.
Im Juni 1996 war die feierliche Einführung von Herrn Pfarrer Jürgen Kunz, der für die Belange des Chores stets ein offenes Ohr hatte.

Im März 1999 Jahres konnten wir mit einem festlichen Dankamt und einer Feier im Jugendheim auf die vierzigjährige Chorleiter- und Organistentätigkeit unseres Dirigenten Herrn Heinz Lohn zurückblicken. Er gehörte damals seit über fünfzig Jahren unserer Chorgemeinschaft an.

 

 

 

  • Ehrung Heinz Lohn 1999

 

 

 

 

 

 

 

125 Jahre Kirchenchor Düngenheim-Urmersbach

 

Am 23. Oktober 1999 beging der Kirchenchor sein 125. Stiftungsfest. Als Ehrengäste waren geladen, unser Präses Herr Pastor Kunz, Gemeindereferent Herr Bernd Gilles, Herr Regionalkantor Fischbach, Herr Dechant Pellenz, die Bürgermeister Herr Peckart aus Düngenheim und Herr Weber aus Urmersbach, der Verbandsgemeindebürgermeister Herr Ewald Mattes sowie Landrat Herr Dr. Klaus-Peter Balthasar. Bei seiner Ansprache, konnte der Vorsitzende des Kirchenchores Düngenheim-Urmersbach, Herr Gerhard Kaiser, rund 300 Gäste in der Düngenheimer Gemeindehalle begrüßen.

Mit viel Esprit führte die stellvertretende Vorsitzende Frau Resi Härig gekonnt durch das bunte Bühnenprogramm. Für die musikalische Untermalung sorgten unter anderem, die geladenen Kirchenchöre aus Illerich und Kaifenheim, sowie das Bläsercorps und der Tambourverein aus Düngenheim. Alles und alle kamen auf ihre Kosten: Tradition und Gemütlichkeit. Mit lustigen Reden, Sketchen und allerlei kleinen Theaterstücken wurde den Besuchern ein außerordentliches Spektakel dargeboten. Das große Finale gestaltete der Kirchenchor Düngenheim-Urmersbach gemeinsam mit den Gästen, mit einem Potpourri beliebter Melodien die jeder kannte und mitsingen konnte.

 


Am 1.1.2000 trat Herr Stefan Müller seine Tätigkeit als Küster, Organist und Chorleiter in unserer Pfarrei an. Leider verließ er uns bereits ein viertel Jahr später.

 

Nach intensiver Suche konnten wir einige Monate später Frau Martha Wizniewsky, vom Müdener Berg, als Chorleiterin gewinnen. Leider verließ sie uns nach der Urmersbacher Kirmes wieder, weil die Belastung mit Haushalt, Kindern, Beruf und ihrem Amt als Chorleiterin zu groß wurden.

Die Messe zu Heiligabend 2000 gestalteten wir erneut unter der Leitung von Frau Wizniewsky. Die Arbeit mit ihr bereitete uns viel Freude. Leider legte sie, aus gesundheitlichen Gründen, ihr Amt dann im September 2001 endgültig nieder.

 

Herr Pastor Kunz verließ im Herbst 2001 unsere Pfarrei aus gesundheitlichen Gründen.
Seine Vertretung übernahm Herr Pater Martin Diehl aus dem Kloster Martental.
Nach kurzer Chorpause konnten wir im Oktober 2001 Herrn Vassily Kotykov aus Lahnstein als Chorleiter für unseren Chor gewinnen.

 

  • Chor 2002


 

 

 

 

Am Abend des 24.11.2001, begrüßte Herr Pater Martin Diehl unseren neuen Dirigenten und 27 aktive Mitglieder.

Geehrt wurden an diesem Abend: Frau Cäcilia Hoffmann, Frau Elfriede Rinneburger und Frau Änni Krämer für 50 Jahre, Frau Marianne Gerhartz und Frau Resi Härig für 25 Jahre, sowie Frau Elisabeth Jax, Frau Margret Geibel und Frau Helga Johann für 10 Jahre aktives Singen im Chor.

 

Im Jahr 2003 folgten weitere Auszeichnungen: Frau Marga Schwall, Frau Josefa Waldecker und Frau Rosemarie Schneider, sangen nun schon 50 Jahre mit.

Auf 25 Jahre aktives Singen konnte Herr Bruno Härig zurückblicken. Frau Hildegard Kaiser war damals 10 Jahre dabei.

Zu Ehrenmitgliedern wurden am selbigen Abend des 08.11.2003 Herr Josef Wilhelmi, Herr Albert Rinneburger und Herr Heinz Lohn ernannt. Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgte durch unseren Präses Herrn Pater Martin Diehl, sowie durch unseren Vorsitzenden Herrn Gerhard Kaiser.

 

Unser Chorleiter Herr Vassily Kotykov verließ uns Ende April des Jahres 2004, da er in seiner Heimatgemeinde Friedrichssegen einen Chorleiterposten übernahm.

Seine Nachfolge war das bestimmende Thema in der kommenden Osterzeit. Gleich zwei Damen kamen für die vakante Dirigentenstelle in Frage.

Die Chorgemeinschaft hatte noch selten Gelegenheit, zwischen zwei eventuell in Frage kommenden Chorleitungen zu wählen. Doch waren sich die Sängerinnen und Sänger nach den Gesangproben schnell einig und so wurde im Sommer 2004, Frau Monika Gande aus Greimersburg die Leitung des Chores übertragen.

Die Jahre 2003 und 2004 waren für den Chor sehr erfolgreich. Mit 28 aktiven Mitgliedern und einer neuen Chorleiterin blickten wir hoffungsvoll in die Zukunft.

 

Im Herbst des Jahres 2005 startete der hiesige Internetauftritt unseres Chores. Wir waren und sind in der Zukunft angekommen.

 

Am 12. Januar 2006 verstarb unser langjähriger Chorleiter Herr Heinz Lohn im Alter von 77 Jahren. Gerne gestalteten wir mit einigen Liedbeiträgen dessen Traueramt mit.

 

Wer 10 Jahre im Chor singt, hat einen Grund zu feiern, wer 50 Jahre im Chor singt, hat einen besonderen Grund zu feiern. Wenn aber jemand seit 70 Jahren im Chor singt, sollte der ganze Verein feiern und singen zugleich!

89 Jahre jung und seit 70 Jahren dabei, war Herr Josef Wilhelmi nicht mehr aus unseren Reihen wegzudenken.

Auch belobigt wurden: Frau Hedwig Heinzen, Frau Anita Knauf und Frau Maria Lohn für 50 Jahre aktives Singen in der Chorgemeinschaft. Herr Ulrich Hüttermann war zu diesem Zeitpunkt schon 10 Jahre dabei.

Die Jubilare wurden am 18.03.2006 in einem würdevollen Gottesdienst geehrt.

 

Mit dem Gütesiegel “Felix“ zeichnet der deutsche Chorverband Kindertagesstätten aus, die ein besonders kindgerechtes und regelmäßiges Singen fördern. Die Kindertagesstätte Arche Noah Düngenheim erhielt dieses Siegel am 08.07.2006 und unser Kirchenchor übernahm bei dieser Gelegenheit die Patenschaft der Kita und sang gemeinsam mit den Kindern einige Lieder.

 

Am 08. April 2007 hatte unsere Chorgemeinschaft ihren vorerst letzten Auftritt in der Düngenheimer Pfarrkirche St. Simeon, denn diese bedurfte einer dringenden Grundsanierung.

Herr Albert Rinneburger konnte im Jahr 2007 auf 60 Jahre aktives Singen zurückblicken. Er war längere Zeit im Vorstand unseres Chores aktiv, auch als Vorsitzender.

Ebenso wurde unserer Sängerin Frau Brigitte Wissen, für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Chor, eine Ehrennadel verliehen.

 

Ostern 2008 konnten die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten unserer Pfarrkirche weitestgehend zum Abschluss gebracht werden und so sangen wir in der Osternacht, zum ersten Mal seit einem Jahr, wieder in unserem Gotteshaus.

Im selben Jahr, wurden an unserer Jahreshauptversammlung Herr Heinz Arenz und Herr Klaus Lohn für ihre 25 Jährige aktive Zugehörigkeit zur Chorgemeinschaft geehrt.

 

Herr Pater Martin Diehl wurde zum 31.05.2009 aus seinem Amt als Priester unserer Pfarrei abberufen. Einige Zeit später trat Herr Pater Martin Diehl aus dem Orden aus. Für die Zeit seiner Vakanz, wurde Herrn Pfarrer Germann aus Klotten die Zuständigkeit für unsere Pfarrgemeinde übertragen.

Am 11.10.2009 konnten wir dann Herr Pfarrer Dr. Volker Malburg, als neuen Seelsorger in unserer Mitte begrüßen. In einem festlichen Hochamt, zu Ehren seiner Einführung, sangen wir zum ersten Mal gemeinsam mit dem Kaisersescher Kirchenchor, in dessen Heimatkirche St. Prankratius.  

 

An unserer Jahreshauptversammlung am 19.01.2010, wurde Herr Ernst Krechel für 10 Jahre aktives Singen im Chor ausgezeichnet.

 

Am 18.09.2010 kam es wohl zu einem einmaligen Ereignis in der Geschichte des Kirchenchores. Herr Bischof Josef Gomes aus Indien, auf dem Weg nach Rom, stattete unserer Chorgemeinschaft einen Besuch ab, um sich persönlich für eine Spende von 700 Euro für ein Kinderheim in Monigram in Indien, zu bedanken. Mit einer ganz besonderen Überraschung wartete die Kassiererin Frau Marianne Gerhartz auf, denn es folgte nochmals eine Geldspende in Höhe von 400 Euro. Der Kontakt zu dem von Misereor gebauten Kinderheim entstand durch unser Chormitglied Herr Kisor Mitra und dessen Frau Heike. Das deutsch- indisch stämmige Ehepaar, hat 1989 den Förderkreis Monigram ins Leben gerufen. Als sich Kisor Mitra im Jahr 2008 dem Kirchenchor anschloss und über das Kinderheim in Monigram berichtete, stand für die Sänger und Sängerinnen des Chores fest, wer die nächste Spende aus dem jährlichen Benefizkonzert bekommen sollte.

Am 27.11.2010 überreichte Herr Pastor Dr. Volker Malburg unserem 1. Vorsitzenden Herrn Gerhard Kaiser die Ehrennadel, sowie die Urkunde des Cäcilienverbandes für 25 Jahre aktives Singen im Chor. Ebenso belobigte unser Präses Herrn Patrick Bleser, der seinerzeit 10 Jahre aktives Chormitglied war.

 

Im Dezember 2010, nahm Bischof Dr. Stefan Ackermann, die Einweihung des neuen Altars unserer Pfarrkirche St. Simeon persönlich vor. Zu diesem Anlass gestaltete der Kirchenchor am 05.12.2010 das würdevolle Hochamt mit harmonischen Klängen und bekam dafür ein Lob des Bischofs.

 

In der Cäcilienmesse am 24.11.2012 wurden Frau Änni Krämer und Frau Elfriede Rinneburger durch Herrn Pfarrer Dr. Volker Malburg, für 60 Jahre aktives Singen in der Chorgemeinschaft geehrt.

 

Neun Jahre lang war Frau Monika Gande nun unsere Chorleiterin, bis sie im Sommer 2013 dann in ihren wohlverdienten Ruhestand ging.

Nach Verhandlungen mit dem Herrn Pastor, der Zustimmung durch das Bistum Trier und einer gelungen Probestunde mit den Sängern und Sängerinnen des Chors, nahm dann ab September 2013 Frau Eugenia Buling das Ruder in die Hand.

 

Im Hochamt zur Ehren der Hl. Cäcilia am 23.11.2013, wurde unserem Vorsitzenden Herrn Gerhard Kaiser, für sein bis dahin 25 jähriges Engagement im Vorstand, die ACV-Verdienstnadel verliehen. Des Weiteren wurden Frau Hedwig Heinzen, Frau Rosemarie Schneider und Herr Josef Densborn für 60 Jahre aktives Singen geehrt. Frau Marita Hüttermann und Frau Ingrid Fuhrmann gehörten zu jener Zeit schon 10 Jahre zur Chorgemeinschaft.

 

 

140 Jahre Kirchenchor Düngenheim-Urmersbach

 

Festlich begingen wir am 28. Juni 2014 die 140 Jahrfeier unserer Chorgemeinschaft. Viele Ehrengäste waren zum Jubiläum geladen. Der Landrat unseres Kreises  Herr Manfred Schnur, der Verbandsgemeindebürgermeister Herr Albert Jung, sowie die Bürgermeister Herr Manfred Bons aus Düngenheim und Herr Thilo Schmitt aus Urmersbach gaben sich, zu diesem für uns ganz besonderen Tag, ein Stelldichein. Zudem waren selbstverständlich auch ehemalige Chorleiter und Chorleiterinnen geladen und erfreuten sich sichtlich an den klangvollen Darbietungen. Und ein gewisser Herr Vassily Kotykov, (Chorleiter von 2001 bis 2004) ließ es sich nicht nehmen, uns und unseren Gesang am Klavier zu begleiten. Eine Auswahl schöner Gesangbeiträge interpretierten in diesem Zusammenhang auch die eingeladenen Gastchöre, der Kirchenchor St. Cäcilia Hambuch, der MGV Lutzerath, der Kirchenchor St. Cäcilia Masburg, sowie der MGV Niederzissen.  

 

 

Anfang des Jahres 2015 konnte man plötzlich schon um 19:00 wohlklingende Männerstimmen aus unserem Probenraum vernehmen. Was war passiert? Unsere Chorleiterin Frau Eugenia Buling startete das Projekt “Männerchor“, in dem einige unserer Herren nun ihre Stimmen ohne die Damen unter Beweis stellen mussten.

Hier sei angemerkt, dass das aus dem Schoße des Kirchenchors entstandene “Kind“, also der Männerchor, wenige Zeit später durch einen gewissen Herrn Bruno Härig, seines Zeichens langjähriges Mitglied des Kirchenchors, den für Sie vielleicht bekannteren Namen bekam, und das war so: Herr Härig sang selbst mit im Männerchor und wusste an einem frühlingshaften Dienstagnachmittag nicht mehr so genau, ob er denn nun an diesem Abend schon um 19:00 im Probenraum sein sollte, oder erst zur gemeinsamen Probe um 20:00. Also fragte er seine Gattin Resi: “Ist heute Abend eigentlich Knabenchor?“ – Das “Kind“ war fortan getauft. Seinen ersten Auftritt im Rahmen einer Messe, hatte unser Knabenchor im Kirmeshochamt am 06.06.2015, in der Pfarrkirche St. Simeon in Düngenheim. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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